Neuigkeiten

Wichtiger Hinweis zum Arbeitseinsatz 13.06.2020

Der geplante Arbeitseinsatz am 13.6.2020 wird wie geplant um 8:30 Uhr stattfinden!

Da sehr viele Arbeiten, auch in Bezug auf das Ablassen des Weihers, anstehen wird um rege Teilnahme gebeten!

Um alle Vorschriften bezüglich der Corona-Richtlinien einhalten zu können, bitten wir um eine vorherige Anmeldung aller teilnehmenden Personen!

Anmeldungen können bei folgenden Personen erfolgen:

01714898194 Patrick Baran

01712196656 Daniel Künkler

 

 

Der Vorstand

Fischsterben am Vereinsweiher, Vermutete Ursache

- Auflockerung Coronal-Regeln

In den letzten Tagen wurden am Vereinsweiher einige tote Karpfen gesichtet. Die Gewässerwarte haben sich der Sache angenommen, Fische untersucht und werden tote Fische über den Abdecker entsorgen. Krankheitsymptome sind äußerlich keine zu erkennen und nach einer ausführlichen Obduktion und Sezierung der Fische konnte Dr. (asv) Lutz Peter auch keine innerlichen Symptome erkennen.

Da am heutigen Tag keine toten Fische zu vermelden waren, gehen wir davon aus, dass die Karpfen nicht mehr genug Reserven für das Ablaichen gehabt haben (Im Volksmund „Laichverhärtung“).

 

Durch die spürbare Klimaveränderung beginnen Karpfen in der Regel schon sehr früh im Jahr mit dem Laichaufbau. Einige Exemplare sind dadurch schon im April bereit für das Laichgeschäft. Da aber Witterung und Wassertemperatur oft sehr schwanken bekommen sie ihn häufig nicht los. Die Folge er wird hart, und unter sehr ungünstigen Umständen kann dies bei den dann sehr gestressten Tiers zum Tode führen Da auch hier durch schwankende Wassertemperaturen nicht gewährleistet wird, dass die Fische den Laich verlieren, können die beschriebenen Eier der zweiten und dritten Generation dann zu einem richtigen Problem führen. Wenn aber im Frühjahr nur Karpfen und vor allem die großen eingehen, ohne äußere Anzeichen einer Erkrankung zu zeigen, liegt der Verdacht auf Überwinterungsverluste nahe.
Bei steigenden Temperaturen braucht der Karpfen sehr viel Energie um den Kreislauf wieder hoch zu fahren. Dazu verbrennt er seine Fettreserven. Dazu ist aber nur Fett geeignet, welches schnell umgesetzt werden kann. Das befindet ich in den Fettsträngen im Rücken des Karpfens.
Auch einem dicken, fetten Karpfen nutzt sein Körperfett in dem Fall nichts, da es nicht schnell genug umgebaut werden kann.
Konnte diese Fettreserve im Vorjahr nicht ausreichend gefüllt werden oder wurde sie im Winter verbraucht, weil die Tiere ständig beunruhigt wurden, ist bei den Fischen irgendwann der Akku leer. Das einzige was etwas ungewöhnlich ist, ist der frühe Zeitpunkt an dem das Sterben eingesetzt hat.
Normalerweise müssen dazu die Temperaturen schon deutlich ansteigen.
Die Laichzeit der Karpfen ist im vollem Gange, die Karpfen dürfen nicht gestört werden.

Deshalb weisen wir nochmal ausdrücklich darauf hin, dass in unserem Vereinsgewässer (Naturschutzgebiet) das Befahren des Gewässers (auch mit kleinen Futterbooten) und das betreten mit oder ohne Wathosen verboten ist.

Auflockerung Coronal-Regeln: Ein Vereinsmitglied darf ab sofort einen Gastangler mitnehmen! Abstände sind weiterhin einzuhalten!

Corona-Virus im Westerwald, Königsangeln nun auch abgesagt!

Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber nun hat der Vorstand beschlossen, das Königsangeln dieses Jahr ausfallen zu lassen. Auch wenn jetzt überall Lockerungen in Kraft treten, ist immer noch das Virus allgegenwärtig. Es ist zwar schade, aber kein Weltuntergang, so Patrick Baran unser Gewässerwart. Die Gesundheit geht vor, das ist meine Meinung. Angeln könnt ihr nach wie vor unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, in Hinblick auf die Pandemie.

Euer Rolf

Wolfs-Sichtung am Vereinsgewässer des ASV

- Mehrere ungebetene Gäste an der Breitenbachtalsperre

Jetzt ist es gewiss, der vom Vereinsvorsitzende Burkhard Ullrich aufgefundene Riss und die Kotspuren, deuten auf einen neuen Gast an der Breitenbachtalsperre hin.

Alle Zeichen stehen auf Wolf, denn der Wolf wird als Wildtier in Deutschland zunehmend wieder heimisch. In Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr mehrere Wölfe gesichtet, darunter auch eine Wolfsfamilie im Westerwald. Das hat die Auswertung mehrere Fotos ergeben, die dem Umweltministerium nun vorliegt. Dabei handelt es sich unter anderen um einen Fotonachweis eines Wolfes bei Elmstein im Landkreis Bad Dürkheim sowie um eine Aufnahme aus dem Landkreis Neuwied, die eine Wölfin mit fünf Jungen zeigt. Die Auswertung eines Nachweises bei einem Autounfall im Westerwald steht noch aus. Das angefahrene Tier konnte nicht aufgefunden werden, Haarproben wurden sichergestellt und sind beim Senckenberg-Institut in der Analyse.

Jetzt gibt es einen aktuellen Bildnachweis aus der Gemarkung Waigandshain, die einen Wolf an unserem Vereinsgewässer zeigt, der sich an den, von PBs Geburtstagspizzen verendeten, Leder- und Spiegelkarpfen, gütlich tut. In einer eilig herbeigerufenen Vorstandssitzung (Videokonferenz) bekam der 2. Vorsitzende Lutz Peter den Auftrag des Gesamtvorstandes Kontakt mit dem Umweltministerium aufzunehmen und anzufragen, ob man den Wolf nicht fangen und zur Kormoranjagd einsetzen könne. Nur die beiden Hüttenwarte waren für einfangen, mit Steinen beschweren und versenken.

In den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied geht man weiterhin von zwei sesshaften Fähen aus - den beiden einzigen Wölfen, die in Rheinland-Pfalz resistent sind. Ob es sich bei dem Muttertier der Wolfsfamilie um eine der beiden Wölfinnen handelt, kann anhand des Bildmaterials nicht ermittelt werden. Um ein Individuum zweifelsfrei zu identifizieren, ist eine DNA-Analyse notwendig, wofür Speichel- oder Kotspuren oder das Tier selbst (z. B. bei Autounfällen) gefunden werden müssen.

Die Bilder sind im Spätsommer/Früherbst bzw. Ende Dezember entstanden. Die Bestätigung kann erst jetzt ausgesprochen werden, da die Bilder nicht sofort von den Urhebern übermittelt wurden.

Dort, wo Sichtungen von Wölfen gemeldet werden, werden von den Großkarnivoren-Beauftragten Wildtierkameras installiert, um weiteres Bildmaterial zu erhalten. So auch an der Breitenbachtalsperre. Ausschlaggebend waren dort Wolfssichtungen, die von Schwarzanglern und Fischwilddieben gemacht worden waren. Dieses Klientel hatte sich beim Vereinsvorstand des ASV darüber beschwert, dass der Wolf sie ständig beim Schwarzangeln störe und es auf ihren Fang abgesehen hatte.

Für Rheinland-Pfalz gilt somit: Nach wie vor sind zwei Wolfsfähen im Westerwald als "resident" bestätigt (GW 914f, Landkreis Neuwied, und GW1072f, Landkreis Altenkirchen). Um weitere Tiere als sesshaft einzuordnen, ist ein (genetischer) Nachweis desselben Individuums in derselben Gegend im Abstand von mindestens sechs Monaten erforderlich.

Weitere Wölfe haben sich zumindest zeitweise in Rheinland-Pfalz aufgehalten: Zehn Individuen wurden seit 2012 mittels eines DNA-Nachweises bestätigt, darüber hinaus bis zu zehn Tiere mit einem gesicherten Fotonachweis. Da man anhand von Fotos nicht auf ein Individuum schließen kann, kann man nicht gesichert sagen, ob es sich bei den fotografierten Tieren auch um jene handelt, deren Genmaterial man analysiert hat.

Rückkehrer Wolf

Die streng geschützte Art Wolf breitet sich in Europa auf natürliche Art und Weise wieder aus. Bei der Suche nach einem neuen Revier kann ein Wolf bis zu tausend Kilometer weit wandern. Nachdem er von Polen nach Deutschland eingewandert ist und sich von Sachsen weiter ausbreitet, besteht zusätzlich die Möglichkeit seiner Rückkehr von Italien über Frankreich nach Rheinland-Pfalz.

So ist er jetzt an unserem Vereinsgewässer gelandet und wenn er schon Rotkäppchen nicht fressen kann, dann soll er wenigstens die Fischwilddiebe und Schwarzangler fressen :-))

Euer Rolf

April, April

Angeln in Corona-Zeiten am Vereinsgewässer

Liebe Kolleginnen und Kollegen der angelnden Zunft, werte Mitglieder

Wir ihr bereits informiert wurdet, hat der Corona-Virus auch im Verein einen bleibenden Einfluss hinterlassen.

Der Vorbereitungslehrgang zur staatlichen Fischerprüfung, das Großforellenfischen, der Umwelttag und das Anangeln sind ausgefallen oder gestrichen worden.

Allerdings wollen wir euch doch die Möglichkeit einräumen, ab Montag dem 30.03.2020 wieder angeln zu gehen.

Dabei sind aber folgende, auch gesetzliche Auflagen nach Treu und Glauben zu beachten:

- beim Angeln ist der Mindestabstand zwischen den Personen von mindestens 2 m einzuhalten,

- Ansammlungen von mehr als zwei Personen am Angelweiher sind verboten,

- für Personen, die in Quarantäne sind, ist das Betreten des Angelweihers und des Vereinsheims verboten,

- sollte durch die Landesregierung ein Ausgangsverbot erteilt werden, ist striktes Angelverbot!

Zu Beginn des Angels:

- wer das neue Fangbuch schon hat, muss vor dem Angeln den weißen Erlaubnisschein in den Briefkasten am Vereinsheim einwerfen.

- wer das neue Fangbuch noch nicht hat, der muss vor dem ersten Angeln, das alte Fangbuch und weißen Erlaubnisschein in den Briefkasten am Vereinsheim einwerfen.

Das neue Fangbuch wird euch dann durch die Gewässerwarte oder den 1. Vorsitzenden zugeschickt

Tageskarten werden an Gastangler vorerst nicht ausgegeben.

Das Vereinsheim bleibt bis auf weiteres für Veranstaltungen geschlossen.

Wir hoffen auf euer Verständnis, bleib gesund.

Für den Vorstand

 

Rolf Koch